Spannungsfallrechner

Berechnen Sie Spannungsfall, Endspannung und geschätzten Leitungsverlust für AC- oder DC-Stromkreise und vergleichen Sie benachbarte Kabelquerschnitte.

Zuletzt aktualisiert: 2026/03/28

Spannungsfallrechner

Berechnen Sie schnell den Spannungsfall (V), den Spannungsfall (%), die Spannung am Verbraucher und den geschätzten Leitungsverlust für einphasige AC-, dreiphasige AC- und DC-Stromkreise. Geben Sie Strom, Spannung, Einweglänge, Leitermaterial und Kabelquerschnitt ein, um zu prüfen, ob die Auslegung noch in der Nähe der gängigen 3%- und 5%-Richtwerte liegt.

Berechnungsdaten
V
A
m

Geben Sie die Strecke einfach ein. Das Tool berücksichtigt den Hin- und Rückweg bei einphasigen und DC-Stromkreisen automatisch.

PF

Das ist eine schnelle Abschätzung mit Fokus auf dem Widerstand. Bei langen Leitungen, Motoren und reaktiven Lasten sollten Sie zusätzlich Tabellen, Impedanz und Projektstandard prüfen.

Schnelle Beispiele
Schnelle Richtwerte
  • 3% wird oft als Richtwert für Endstromkreise genutzt, 5% eher für den gesamten Leitungsweg.
  • Geben Sie die Einweglänge ein. Das Tool addiert bei einphasigen und DC-Stromkreisen automatisch den Rückweg.
  • Kupfer und Aluminium liefern unterschiedliche Ergebnisse, weil ihre spezifischen Widerstände verschieden sind.
  • Der Leistungsfaktor wirkt nur in den AC-Modi. Bei DC wird immer PF = 1 angenommen.
  • Das Tool nutzt die Leiterresistivität bei 20°C als Referenz. Für die Endprüfung zählen zusätzlich Norm, Temperatur, Verlegeart und Herstellerdaten.
Prüfen Sie die Eingaben.

Geben Sie positive Werte für Spannung, Strom, Länge und Kabelquerschnitt ein, damit das Ergebnis aktualisiert wird.

Geschätzter Spannungsfall

Spannungsfall und Endspannung für die aktuelle Auslegung

V

Nach der Berechnung sehen Sie hier den prozentualen Spannungsfall, die Spannung am Verbraucher und den empfohlenen Querschnitt.

Noch offen Nutzen Sie die 3%- und 5%-Marken, um einzuschätzen, ob der aktuelle Querschnitt noch Reserven hat.
Spannungsfall –%

Prozentuale Absenkung bezogen auf die Nennspannung.

Spannung am Verbraucher — V

Geschätzte Spannung am Leitungsende.

Geschätzter Verlust — W

Geschätzter Wärmeverlust im Leiter für den gewählten Leitungsweg.

Empfohlener Querschnitt Ziel 3%: —Ziel 5%: —

Die Widerstandsübersicht erscheint hier.

Vergleich benachbarter Querschnitte

Vergleichen Sie den aktuellen Querschnitt mit nahe liegenden Alternativen unter denselben Bedingungen. Kürzere Balken bedeuten weniger Spannungsfall.

Vergleichstabelle der Querschnitte

Sehen Sie Spannungsfall in Volt, Prozentwert, Endspannung und Status jedes Querschnitts in einer Ansicht.
Querschnitt Spannungsfall % Fall Endspannung Status
Hier erscheinen die Ergebnisse.
Dieser Rechner basiert auf einer schnellen Abschätzung mit der Resistivität bei 20°C (Cu 0.017241 Ω·mm²/m, Al 0.028264 Ω·mm²/m). Für die Endfreigabe müssen zusätzlich Norm, Temperatur, Reaktanz, Verlegeart und Herstellerdaten berücksichtigt werden.

Was ist ein Spannungsfallrechner?

Ein Spannungsfallrechner schätzt ab, wie viel Spannung verloren geht, wenn Strom durch einen Leiter fließt. Geben Sie Schaltungsart, Nennspannung, Laststrom, Einweglänge, Leitermaterial und Kabelquerschnitt ein, um die Spannung am Verbraucher, den Leitungsverlust und die Nähe zu typischen Auslegungswerten wie 3% oder 5% abzuschätzen.

Das ist besonders hilfreich bei langen Abzweigen, Zuleitungen und DC-Niederspannungskreisen, weil selbst ein kleiner Spannungsfall Beleuchtung, Motoren, Steuerungen oder batteriebetriebene Geräte beeinflussen kann.

Wann sich der Einsatz lohnt

Das Tool eignet sich für eine schnelle Prüfung, bevor Sie Normtabellen oder ausführliche Projektvorgaben heranziehen.

  • Einphasige 230V-Abzweige – Prüfen Sie, ob ein langer Leitungsweg noch in der Nähe üblicher Richtwerte bleibt.
  • Dreiphasige 400V-Leitungen – Kontrollieren Sie, ob eine Zuleitung oder ein Abgang zum Gerät vor der Endauslegung plausibel wirkt.
  • 24V- oder 48V-DC-Systeme – Schätzen Sie den Spannungsverlust in Steuerungen, Batterien, Solarhilfsstromkreisen oder Telekom-Verkabelung ab.
  • Kupfer oder Aluminium – Sehen Sie, wie sich das Ergebnis bei gleicher Last nur durch das Material verändert.
  • Größeren Querschnitt prüfen – Vergleichen Sie benachbarte Querschnitte, um zu sehen, wann der Spannungsfall deutlich entspannter wird.

Wichtige Funktionen

Das Tool zeigt mehr als nur einen Einzelwert, damit Sie schneller zu einer ersten Entscheidung kommen.

  • Einphasig, dreiphasig und DC – Wechseln Sie ohne Seitenwechsel zwischen gängigen Schaltungsarten.
  • Querschnitte in mm² – Nutzen Sie Werte, die in metrischen Installationen üblich sind.
  • Endspannung und Leitungsverlust – Sie sehen die praktische Auswirkung, nicht nur den Prozentwert.
  • 3%- und 5%-Richtwerte – Prüfen Sie schnell, welcher Nachbarquerschnitt unter welches Ziel fällt.
  • Vergleichsdiagramm und Vergleichstabelle – Stellen Sie mehrere Alternativen direkt nebeneinander.
  • Schnelles Kopieren des Ergebnisses – Senden Sie eine Textzusammenfassung in Notizen, E-Mails oder technische Abstimmungen.

So verwenden Sie den Rechner

Wählen Sie zuerst die Schaltungsart und geben Sie dann Nennspannung, Laststrom, Einweglänge, Leitermaterial und Kabelquerschnitt ein. Bei AC-Stromkreisen ergänzen Sie einen realistischen Leistungsfaktor, wenn Sie einen Motor oder eine andere reaktive Last prüfen.

  1. Schaltungsart wählen – Einphasig AC, dreiphasig AC oder DC.
  2. Spannung, Strom und Länge eingeben – Die Länge wird in Metern und als Einweglänge eingegeben.
  3. Material und Querschnitt wählen – Kupfer und Aluminium führen nicht zum gleichen Ergebnis.
  4. Leistungsfaktor für AC ergänzen – Verwenden Sie bei Motoren und Geräteeinspeisungen einen vorsichtigen Wert.
  5. Ergebnis und Vergleich lesen – Beginnen Sie beim aktuellen Querschnitt und prüfen Sie danach die benachbarten Alternativen.

Wie die Abschätzung funktioniert

Das Tool nutzt die Leiterresistivität bei 20°C, um den Widerstand abzuschätzen. Für Kupfer werden 0.017241 Ω·mm²/m, für Aluminium 0.028264 Ω·mm²/m angesetzt. Der Leiterwiderstand wird mit R = ρ × L ÷ A geschätzt, wobei L die Einweglänge und A der Leiterquerschnitt in mm² ist.

Verwendet werden die schnellen Formeln DC: ΔV = 2 × I × ρ × L ÷ A, einphasig AC: ΔV ≈ 2 × I × ρ × L ÷ A × PF und dreiphasig AC: ΔV ≈ √3 × I × ρ × L ÷ A × PF. Diese Formeln dienen der schnellen Vorprüfung und bilden kein vollständiges Impedanzmodell ab.

In vielen Projekten werden 3% und 5% als Auslegungsrichtwerte genutzt, aber die endgültige Dimensionierung hängt weiterhin von Norm, Gerätetoleranz, Temperatur, Verlegeart und den Regeln des Projekts ab.

Häufige Fragen

Soll ich die Einweglänge oder den Hin- und Rückweg eingeben?

Geben Sie die Einweglänge ein. Das Tool ergänzt bei einphasigem AC und DC automatisch Hin- und Rückweg, während der dreiphasige Modus den üblichen vereinfachten Faktor ansetzt.

Warum ignoriert der DC-Modus den Leistungsfaktor?

Weil der Leistungsfaktor ein Konzept der Wechselstromtechnik ist. Bei Gleichstrom setzt das Tool immer PF = 1, da reaktive AC-Effekte im Modell nicht enthalten sind.

Warum braucht Aluminium oft einen größeren Querschnitt?

Aluminium hat einen höheren spezifischen Widerstand als Kupfer. Bei gleicher Länge und gleichem Querschnitt führt das in der Regel zu mehr Spannungsfall und höherem Leitungsverlust.

Wie sollte ich die 3%- und 5%-Werte einordnen?

Verwenden Sie sie als Auslegungsrichtwerte, nicht als automatische Freigabe. Häufig werden 3% für Endstromkreise und 5% für den gesamten Leitungsweg genannt, doch die Endprüfung muss zur Norm und zum Projekt passen.

Kann ich dieses Ergebnis als endgültige Auslegung verwenden?

Nein. Nutzen Sie den Rechner für schnelle Vergleiche und bestätigen Sie das Endergebnis anschließend mit Normtabellen, Temperaturkorrektur, Verlegeart und der erforderlichen technischen Prüfung.

Warum kann eine Normtabelle ein anderes Ergebnis liefern?

Weil Normtabellen und Herstellerdaten Temperatur, Reaktanz, Verlegeart, Isolationsart oder Rundungsregeln berücksichtigen können, die in dieser schnellen Abschätzung nicht enthalten sind.

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