Marathon-Pace-Rechner

Ein kompakter Rechner für Läufer, der Zielpace, geschätzte Zielzeit, Split-Strategien und wichtige Trainingshilfen in einer Ansicht bündelt.

Zuletzt aktualisiert: 2026/04/14

Marathon-Pace-Rechner

Ein kompakter Rechner für Läufer, der Zielpace, geschätzte Zielzeit, Split-Strategien und wichtige Trainingshilfen in einer Ansicht bündelt.

Zielzeit → Pace 42,20 km Konstante Pace
Distanz wählen
km
Einheit
Geplante Zielzeit
:
:
Split-Strategie
Mittel
Durchschnittspace
Distanz 42,20 km Strategie Konstante Pace Einheit km-Ansicht
–:–/km

Geben Sie eine Zeit oder Pace ein, um Durchschnittspace, Split-Tabelle und Zusatzberechnungen sofort zu aktualisieren.

Geschwindigkeit (km/h)
km/h
Geschwindigkeit (mph)
mph
Gesamtdistanz
km
Pace-Grafik nach Split
Zielpace
Langsamerer Split
Schnellerer Split
Streckenfortschritt
Zwischenzeiten

Prüfen Sie Zwischenzeiten und Abschnittspace gemeinsam, um Ihren Rennplan schneller einzuordnen.

Distanz Gesamtzeit Split-Pace Abschnittsdistanz Abschnittszeit
Erweiterte Funktionen

Nutzen Sie dieselben Eingaben für Zeitprognosen, VDOT-Paces, Gel-Planung sowie Wetter- und Steigungskorrekturen.

:
:
Geschätzter VDOT
Bei 15 °C und 50 % Luftfeuchtigkeit: +0,0 % Anpassung
–:–
Nutzen Sie diesen Wert als vorsichtigen Richtwert, wenn Hitze oder hohe Luftfeuchtigkeit Ihre Wettkampfpace drücken könnten.
Geschätzte Bergauf-Pace
–:–
Geschätzte Bergab-Pace
–:–

Was ist ein Marathon-Pace-Rechner?

Ein Marathon-Pace-Rechner hilft dabei, aus einer Zielzeit eine realistische Durchschnittspace abzuleiten oder umgekehrt aus einer vorhandenen Pace eine Zielzeit zu schätzen. Gleichzeitig bündelt er typische Rennplanungsaufgaben wie Zwischenzeiten, Rennprognosen, Trainingspaces, Verpflegung und einfache Wetter- oder Höhenkorrekturen in einem Werkzeug.

Diese Version ist standardmäßig auf Kilometer ausgelegt und passt damit gut zu den meisten deutschsprachigen Trainingsplänen. Wenn Sie Daten aus englischsprachigen Quellen vergleichen möchten, können Sie jederzeit auf Meilen umschalten.

Wichtige Funktionen

  • Rechnung in beide Richtungen – Zielzeit in Pace umwandeln oder Pace in geschätzte Zielzeit zurückrechnen.
  • Mehrere Distanzen – Marathon, Halbmarathon, 10 km, 5 km und freie Distanz.
  • Split-Strategien – Konstante Pace, negativer Split und positiver Split im Vergleich.
  • Zwischenzeiten-Tabelle – Kontrollieren Sie Zeiten und Abschnittspaces an allen wichtigen Punkten.
  • Pace-Grafik – Die Unterschiede zwischen den Splits sind schneller sichtbar.
  • km/mi-Umschaltung – Einheiten wechseln, ohne neu rechnen zu müssen.
  • Zeitprognose – Mit der Riegel-Formel eine andere Zieldistanz abschätzen.
  • VDOT-Trainingspaces – Richtwerte für locker, Marathon, Schwelle, Intervalle und Wiederholungen.
  • Gel-Timing – Verpflegungspunkte im 30- oder 45-Minuten-Rhythmus.
  • Wetterkorrektur – Einfluss von Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf die Pace abschätzen.
  • Steigungskorrektur – Bergauf- und bergabbezogene Pace-Unterschiede vergleichen.

So verwenden Sie den Rechner

  1. Modus wählen – „Zielzeit → Pace“ oder „Pace → Zielzeit“.
  2. Distanz festlegen – Standarddistanz auswählen oder eine freie Distanz eintragen.
  3. Hauptwert eingeben – Je nach Modus Zielzeit oder vorhandene Pace erfassen.
  4. Split-Strategie bestimmen – Konstante Pace, negativer oder positiver Split.
  5. Ergebnisse prüfen – Hauptwert, Zwischenzeiten und Diagramme zusammen lesen.
  6. Erweiterte Module nutzen – Prognose, VDOT, Gel-Plan, Wetter und Steigung bei Bedarf ergänzen.

Leitfaden für Split-Strategien

Konstante Pace

Eine konstante Pace verteilt die Belastung möglichst gleichmäßig über die gesamte Distanz. Das ist oft die einfachste und kontrollierbarste Variante, besonders wenn Sie den Wettkampf sauber einteilen und Ihre Verpflegung oder Zwischenzeiten klar planen möchten.

Negativer Split

Beim negativen Split bleibt die erste Hälfte etwas kontrollierter, bevor das Tempo in der zweiten Hälfte anzieht. Viele erfahrene Marathonläufer bevorzugen dieses Muster, weil es Reserven schont und einen späten Pace-Einbruch eher vermeidet.

Positiver Split

Ein positiver Split beginnt schneller und wird zum Ende hin langsamer. Als Planszenario kann das nützlich sein, um zu sehen, wie sehr ein zu harter Start, Hitze oder ein profilierter Kurs die Endzeit verschieben würden.

Was bedeutet VDOT?

VDOT ist ein Orientierungswert, der das aktuelle Leistungsniveau eines Läufers in Trainingspaces übersetzt. Sein Nutzen liegt weniger in der Zahl selbst als darin, passende Tempozonen für lockere Läufe, Schwelle, Intervalle oder marathonspezifische Einheiten festzulegen.

  • Lockere Pace – Für Erholungsläufe und entspannte lange Einheiten.
  • Marathon-Pace – Für wettkampfspezifische Einheiten rund um das Zieltempo.
  • Schwellen-Pace – Für stabile, fordernde Tempobelastungen.
  • Intervall-Pace – Für VO2max-orientierte Trainingsreize.
  • Wiederholungs-Pace – Für Schnelligkeit, Laufökonomie und kurze schnelle Abschnitte.

Für wen ist das hilfreich?

  • Für Läuferinnen und Läufer mit einem klaren Marathon- oder Halbmarathonziel.
  • Für alle, die wissen möchten, ob ihre aktuelle Pace wirklich zum Wunschresultat passt.
  • Für Teilnehmende, die Zwischenzeiten für den Wettkampftag vorbereiten wollen.
  • Für Läufer, die Trainingspaces aus einem aktuellen Ergebnis ableiten möchten.
  • Für alle, die ihren Plan wegen Hitze, Luftfeuchtigkeit oder Kursprofil anpassen müssen.

Deutsche Marathon-Presets

In dieser Version orientieren sich die Presets an bekannten deutschen Rennen wie Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln und München. Damit lässt sich deutlich praxisnäher vergleichen, wie sich ein schneller deutscher Stadtkurs von einer etwas bewegteren Strecke unterscheidet.

Die Presets ersetzen keine offizielle Ausschreibung oder Wetterprognose, zeigen aber gut, wann deutsche Streckenprofile und typische Bedingungen eher für ein mutiges oder für ein konservativeres Tempo sprechen.

Boston-Qualifier-Richtwerte (BQ)

Der Boston-Marathon gehört zu den großen Rennen mit Qualifikationszeit. Die Richtwerte unterscheiden sich nach Altersgruppe und Geschlechtskategorie und sind deshalb ein verbreiteter Maßstab, wenn man ein ehrgeiziges Marathonziel einordnen möchte.

AltersgruppeMännlichWeiblich / nicht-binär
18-342:55:003:25:00
35-393:00:003:30:00
40-443:05:003:35:00
45-493:15:003:45:00
50-543:20:003:50:00
55-593:30:004:00:00
60-643:50:004:20:00
65-694:05:004:35:00
70+4:20:00+4:50:00+

Hinweis: Wer die BQ-Zeit erreicht, ist nicht automatisch sicher im Starterfeld. In stark nachgefragten Jahren muss meist noch einige Minuten schneller gelaufen werden als die offizielle Grenze vorgibt.

Datenquellen und Referenzen

Wann ist der Rechner besonders nützlich?

  • Wenn Sie aus einer Wunschzeit schnell eine Trainings- oder Wettkampfpace ableiten möchten.
  • Wenn mehrere Split-Strategien vor dem Rennen verglichen werden sollen.
  • Wenn Sie eine übersichtliche Zwischenzeiten-Liste für den Wettkampftag brauchen.
  • Wenn Wetter oder Streckenprofil eine Anpassung des Plans erzwingen.
  • Wenn aus einem aktuellen Rennen passende Trainingspaces abgeleitet werden sollen.

Details

Alle Ergebnisse werden aus Ihren Eingaben für Distanz, Zeit, Pace und Split-Strategie direkt im Browser berechnet. Die zusätzlichen Module für VDOT, Wetter, Verpflegung und Steigung sind praktische Planungshilfen und keine Garantie dafür, dass der Wettkampf exakt so verläuft.

Für eine endgültige Rennstrategie sollten Sie die Werte immer mit Ihrem aktuellen Trainingsstand, Ihrer Verpflegungsplanung, der Streckenbeschreibung und den offiziellen Angaben der Veranstaltung abgleichen.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet BQ oder Boston Qualifier?

BQ steht für die Mindestzeit, mit der man sich für den Boston-Marathon bewerben kann. Für viele Läufer ist das ein besonders bekannter Leistungsmaßstab, weil er Erfahrung, Konstanz und ein hohes Marathonniveau miteinander verbindet.

Warum gilt ein negativer Split oft als die sicherere Strategie?

Weil ein etwas kontrollierterer Beginn Reserven spart und das Risiko verringert, in der zweiten Rennhälfte deutlich einzubrechen. Außerdem lässt sich ein vorsichtiger Start leichter an Hitze, Wind oder unerwartet schwere Streckenabschnitte anpassen.

Wann sollte man Energie-Gels nehmen?

Viele Marathonläufer peilen alle 30 bis 45 Minuten eine Zufuhr an. Der passende Rhythmus hängt aber von Renndauer, Intensität, Verträglichkeit, Getränkewahl und persönlicher Erfahrung ab. Testen Sie Ihre Strategie deshalb immer vorher im Training.

Wie stark sollte man bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit langsamer anlaufen?

Es gibt keinen festen Wert für alle, weil Akklimatisation, Leistungsniveau und Renndauer sehr unterschiedlich sind. Die Wetterkorrektur im Rechner ist daher am besten als konservativer Ausgangspunkt zu verstehen, den Sie mit Ihren eigenen Trainingserfahrungen abgleichen.

Wie liest man einen VDOT-Wert sinnvoll?

Ein höherer VDOT deutet auf ein schnelleres geschätztes Leistungsniveau hin. Wirklich wertvoll wird die Zahl aber erst dann, wenn Sie daraus passende Trainingspaces ableiten und Ihre Einheiten dadurch kontrollierter und gleichmäßiger steuern.

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